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Samstag, 19.05.2012 - 14:36

Anreise und Ankunft - 3.7.09

Anreise und Ankunft - 3.7.09

Am 03.07.2009 trafen wir (Sugambrer) uns in Ohligs am Hauptbahnhof um 21:00 Uhr um 40 Minuten später in Richtung Frankfurt abzufahren.  Wir fuhren von Frankfurt nach München. Dort gab es um 6:00 Uhr Frühstück. Von München aus fuhren wir zum Salzburger Hauptbahnhof, von dort aus mit dem Bus zum Zellhof. Dort hieß es dann, dass wir, übermüdet wie einige von uns waren, die Zelte aufbauen sollten! Nachdem wir die 7 (!!!) Zelte aufgebaut hatten, gab es eine Rundführung mit  vielen Regeln. Daraufhin hatten wir ein wenig Freizeit, dann gab es Chili con Carne mit viiiielen Bohnen=D! Jetzt mussten wir(schon) wieder arbeiten, anschließend bekamen wir unser Gepäck…  …nach diesem anstrengenden Tag hatten wir eine Abkühlung im See verdient, jedoch nicht alle, 4 von uns mussten sehr leckere Spagetti kochen, die wir zum Abendessen verspeisten!

Von: Tamira, Fynn und Jule!

Lagerbauten - 5.7.09

Lagerbauten - 5.7.09

Hallo erst mal! Ich weiß nicht, ob Ihr es schon wusstet, aber wir Pfadfinder aus Solingen-Weeg haben am 05.Juli das erste Mal unsere Tische und Bänke selber gebaut. Als wir um zehn Uhr fertig waren mit Frühstücken, ging es los an die Arbeit. Als erstes holten wir aus dem Holzlager ziemlich viele Baumstämme. Nachdem diese Arbeit erledigt war, bauten wir mit vielen Seilen und futuristischen Knoten das Grundgerüst, welches viel Zeit in Anspruch nahm. Nun holten wir uns knapp hundert flache Holzbretter aus dem Holzunterstand, die nachher die Tischplatte darstellten. Sie wurden durch Webtechnik mit Kordel miteinander verbunden. Parallel bauten wir uns eine kleine Feuerstelle aus Schlamm, der nachher trocknete, und einigen Steinen. Das Grundgerüst bestand ebenfalls aus dem Holz, welches wir vorher aus dem Holzunterstand holten. Über die ganze Konstruktion bauten wir nun ein Überdach aus drei großen, weißen Sonnensegeln.
Nebenbei wurde das neue Küchenzelt fast fehlerfrei zum ersten Mal aufgebaut. Unser Küchenzelt ist viel größer als die bisherigen (5m x 6m). Als Belohnung durften wir sogar noch vor dem Abendessen eine Runde im See schwimmen.
Abends durften wir uns unsere restliche Freizeit selbst einteilen, welche wir auch gut zu nutzen wussten.

So das war erst Mal alles von den Pfadfindern aus Solingen.

Theas Geburtstag - 7.7.09

Theas Geburtstag - 7.7.09

Heute war ein besonderer Tag für uns alle, da wir den Geburtstag von Thea gefeiert haben.
Es fing an mit einer Lagerfeuerrunde um Mitternacht, wo wir für Thea ein Lied gesungen haben und dann ein wenig zusammen gesungen und gelacht haben.

Als wir morgens aufwachten gab es Frühstück und noch ein Geburtstagsständchen. Danach durften alle, da es so ein schönes Wetter war, eine Runde im See schwimmen. Dies hatte Thea sich gewünscht, da wir in den letzten Tagen nicht immer Glück hatten mit dem Wetter.

Nach dem Mittagessen waren wir alle froh früh schwimmen gegangen zu sein, da es danach den ganzen Nachmittag geregnet hatte. Wir verbrachten also den Nachmittag damit gemeinsam uns hinzusetzen um zu singen.
Am späten Nachmittag gab es dann eine Überraschung für alle. Wir sind wieder in die kleine Stadt Mattsee gefahren um ein Eis zu essen, was auch eine Überraschung für Thea war.

Alle waren sehr begeistert, da sie damit nicht gerechnet hatten.
Auch war zuerst eine Wanderung nach Mattsee geplant, die jedoch wegen des schlechten Wetters nicht gemacht werden konnte. Deshalb sind wir dann Grüppchenweise mit dem Transit zur Eisdiele gefahren.

Zum Abendessen gab es dann Nudeln mit Tomatensoße, die sich Thea gewünscht hat. Um den Tag abzuschließen gab es dann noch ein gemütliches Lagerfeuer mit Gesang, verbunden mit viel Spaß.

Von: Thora und Thea

Salzbergwerk (Juffis,Rover) - 8.7.09

Salzbergwerk (Juffis,Rover) - 8.7.09

Am Mittwoch den 09.07.2009 starteten die Juffis gemeinsam mit den Rovern nach dem Frühstück ins Salzbergwerk nach Salzburg. Nach ungefähr einer Stunde Fahrt kamen wir im Salzbergwerk an. Nachdem wir angemeldet waren, gingen wir über eine Treppe runter zu den Umkleiden, wo wir unsere Schutzkleidung (Jacke und Hose) erhielten. Als alle fertig umgezogen waren, startete die Führung. Zuerst ging es mit einer Unter Tage Bahn 80m unter Tage, wo uns die Führerin uns mit dem Bergmannsgruß ( Glück auf) begrüßte. Nun liefen wir ca. 1,5 km quer durch Österreich und Deutschland. Danach folgte eine 21m lange Rutsche, die allen einen Heiden Spaß bescherte. Nachdem alle erfolgreich die Rutsche verlassen hatten, folgte eine sehr romantische aber leider sehr kurze Schifffahrt. Nun ging es erst einmal zu Fuß weiter durchs Salzbergwerk. Zwischendurch folgten einige Räumen, in denen verschiedene aber sehr interessante Filme quer über dass Thema Salz gezeigt wurden. Nach einiger Zeit ging es nochmal mit einer 42 m langen Rutsche, in die Tiefe. Da es allen soviel Spaß gemacht hat, durften wir sogar zweimal Rutschen, aber der Nachteil war man musste 120 Stufen wieder nach oben laufen um zu rutschen. Nach der Rutsche folgte ein Film wo eine alte Puppe plötzlich zum Leben erweckt wurde und anfing zu sprechen. Jetzt hatten wir die Gelegenheit uns eine Kopie einer Leiche die dort aus der Wand ragte anzuschauen. Nun war die Führung leider zu Ende. Die Führerin verabschiedete sich standesgemäß mit einem Glück auf und führte uns zu der Rolltreppe die uns zu der Station führte wo die Bahn abfuhr. Mit der Bahn fuhren wir wieder Über tage und gingen zurück zu der Umkleide, zogen uns wieder um und fuhren zurück zum Zellhof.

Salzbergwerk (Wös,Pfadis) - 9.7.09

Salzbergwerk (Wös,Pfadis) - 9.7.09

hen Morgen sind wir ins Salzbergwerk gefahren. Und als wir ankamen gingen wir Rein und bekamen einen Weizen Anzug und dann furen wir mit einer eisenban in denn tunnel waren gingen wier einen dunkelen raum da sahen wir einen Film danach rutschten wir wieder eine rutsche hinunter. und gingen weiter und rutschten wider eine rutsche hinunter

und fuhren mit einen schiff über einen Teich. Danach gingen wir in eine Schtole hinein. Danach gingen wir wider in einen Dungkelen Raum und sahen einen Film.danach habe ich mich gefragt wie eingendlich

Sals in stet ? Sals enstet von Meeren dass Meer versinkt und es enschtehen berge dann kamen

Die Berg Leute mit Maschinen und tragtten das Sals ad und befördeten das Sals ans tages licht

Gebracht wurde . Und dannwurde es in Läden gedracht .Oh endscholdigung ich Harde ganich

Weiter erzelt ,Danach sind wir wider nach Hause Ghfaren .Und danach stürmten wir in unser Zelt und Schnapten unsere Badehose und gingen zum see .und Adens sazen wir am Lagerfeuer Und sangen Lagerfeuer lider .

Von Yannic und Jaqueline!

Wanderung (Wös) - 10.7.09

Wanderung (Wös) - 10.7.09

Der längste waderweg heute waren wir sehr weit weg gegangen.wir sind in denn wald gelaufen und haben spatzbabys beobachtet beim fliegen . wir sind an einem maisfeld vorbei gelaufen und yannik und jonna und lukas ihns maisfeld gelaufen . als wir wieder am zellhof sind hat mir und jaqueline ein eis und was zu trinken spendiert .danach sind wir direkt duschen gegangen.

Nico

Wanderung (Juffis) - 9.-11.7.09

Wanderung (Juffis) - 9.-11.7.09

Als wir am Donnerstagmorgen, nach dem Frühstück los wanderten, fing es schon an zu regnen. Die ersten Kilometer sind wir noch ganz ruhig durch den Ort Mattsee gegangen. Doch es wurde immer  regnerischer. Unsere Mittagspause verbrachten wir in Obertrum, auf einem Lagergelände der Brauerei Trumer Pils. Dort aßen wir uns Brote, Wurst und tranken uns etwas. Als wir durch die Berge gewandert sind, sind wir an Stromzäunen vorbeigekommen. Ein paar hatten die Idee, eine Stromkette zu machen. Dies taten wir dann auch.

Als wir einen Stromschlag abbekommen hatten, kamen wir an einem privaten Garten vorbei. In diesem Garten war eine sehr nette Frau, die uns unsere Flaschen aufgefüllt hat. Danach gingen wir weiter bis nach Seekirchen, wo wir dann noch eine etwas kleinere Pause gemacht haben. In dieser Pause einigten wir uns darauf, dass wir noch bis nach Eugendorf wandern würden. Die Leiter hatten uns dann noch versprochen, dass wenn wir es schaffen würden, uns ein Happy-Meal zu spendieren. Dieses Angebot haben wir natürlich ganz schnell angenommen.  Also zogen wir weiter bis nach Eugendorf. An Ort und Stelle suchten wir uns eine Unterkunft. Sofort hatten wir nach ein paar Minuten einen Schlafplatz in einem Gemeindehaus gefunden. Dank Elli und Fynn. Als wir unsere Sachen abgestellt hatten, holten wir uns ganz schnell unsere Belohnung ab. Alle stürmten zum Mc Donalds. Als wir dort fertig waren, gingen wieder zurück zu unserem tollen Schlafplatz. Dort angekommen bauten wir uns unsere Betten auf und spielten noch ein paar Runden „Werwölfe“. Nach diesen sehr spaßigen Runden, schliefen wir dann auch alle direkt ein. An diesem Tag sind wir 16km gewandert.

Nach einer sehr kurzen Nacht wachten wir durch Shigo auf. Wir packten unsere Taschen, wuschen uns und gingen weiter bis zum nächsten Lebensmittelladen um uns Brot, Wurst und Käse für unser Frühstück zu holen. Als wir uns gesättigt hatten, erzählte Marc uns die Strecke, die wir laufen mussten. Als erstes mussten wir einen 300 Meter hohen Berg besteigen, wo wir uns wiedermal eine Pause gegönnt haben. Als alle einen Apfel und einen Müsliriegel verdrückt hatten machten wir uns wieder Startklar, um weiter zu wandern.

Als wir den Berg auf der anderen Seite wieder herunter gegangen waren, kamen wir an eine Hauptstraße. An dieser Hauptstraße sind wir ca. 1km gewandert. Außerdem fanden wir Himbeeren an einer Hecke. Diese waren sogar sehr lecker. Nach ein paar Kilometern kamen wir an einen Wald ohne einen richtigen Eingang. Also gingen zwei bis drei Leute einen anderen Weg, als die anderen alle. Als wir sie dann wieder gefunden hatten, ging es weiter. Bis es wieder anfing zu regnen. Wir zogen uns dann schnell unsere Regenjacken an und warteten, bis der Regen milder wurde und wir weiter konnten. Unsere nächste Mittagspause verbrachten wir in der Menschentotenstadt Koppl!!! Es war kein einziges Geschäft auf, niemand war zu Hause. Nur ein einziger kleiner Wirt in dieser Stadt hatte auf und gab uns ein paar belegte Brötchen. Als wir uns dann wieder gestärkt hatten, ging es weiter. Es ging weiter, bis zur Teubermühle, wo unser nächster Schlafplatz war. Es war eine schnuckelige kleine Mühle mit einem neben der Mühle fließendem Bach. Das erste, was wir gemacht haben, war in den Bach zu springen um uns abzukühlen. Nachdem alle drin waren aßen wir Tüten nudeln =). Abends haben wir noch ein paar sehr lustige Spiele gespielt und haben uns in unsere Betten gequetscht. An diesem Tag sind wir 9km gewandert.

Morgens sind wir aufgestanden, haben erst einmal gefrühstückt und uns gewaschen. Nachdem wir fertig waren, mussten wir unsere Rucksäcke packen und es ging weiter bis nach Salzburg, wo wir die andren trafen. An diesem Tag sind wir 6km gewandert.

Insgesamt sind wir vom 9.07.09 bis zum 11.07.09 31km gewandert und unsere Füße & Schultern taten uns weh! =)

Geschrieben von Elli & Nera.

München (Pfadis) - 10.7.09

München (Pfadis) - 10.7.09

Am 10.07.09 starteten die Pfadfinder und Susanne nach dem Frühstück zusammen mit Nicole zu ihrem Ausflug nach München. Nach etwa zwei Stunden Transit fahrt kamen wir in München an. Zuerst bestiegen wir mit Hilfe eines Aufzugs den zweihundert Meter hohen Olympiaturm, von dem man eine super Sicht über ganz München hatte. Dort blieben wir ca. eine Stunde. Nachdem die Zeit vorbei war, gingen wir zurück zum Transit und fuhren zum Englischen Garten, wo wir den Transit abstellten. Wir zogen durch den Englischen Garten weiter zum Chinesischen Turm, wo wir alle etwas aßen und tranken. Dort tranken wir natürlich alle nur stilles Wasser =). Nun waren wir alle frisch gestärkt und es konnte weiter in die Münchner Innenstadt gehen. Dort angekommen besichtigten wir den Marienplatz, das Rathaus mit dem Glockenspiel, alle Geldautomaten und die Haupteinkaufsstraße. Auf dem Rückweg zum Marienplatz trafen wir ganz unerwartet ein altes, aber sehr bekanntes Gesicht. Es war natürlich Dominik Blocksiepen, wer auch sonst? Mit unserem neuen Stadtführer besichtigten wir noch die Frauenkirche und wie es sich für München gehört natürlich auch das Hofbräuhaus. Zum Abschluss des Tages setzten wir uns noch in den nächst gelegenen Biergarten, wo wir natürlich auch alle nur stilles Wasser tranken =). Danach fuhren wir müde, aber zufrieden und glücklich, zurück zum Zellhof. Nun aßen wir noch den Rest Nudeln, die von den Wölflingen zubereitet wurden. Danach setzten wir uns noch oben in den Shop und betranken uns mit stillem Wasser =) =). Mit guter Laune kamen alle wieder zurück zu den Zelten, und saßen noch einige Zeit gemeinsam am Lagerfeuer.

Suse und Proff

Stadtrallye - 11.7.09

Stadtrallye - 11.7.09

Am Samstag den 11.7.2009 war die Wanderung der Juffis zu Ende und somit trafen wir uns mit den anderen an einem Parkplatz nahe Salzburg. Nach einem kurzen Snack gingen wir rüber in die Altstadt um dort 6 Gruppen für die Stadtrally einzuteilen! Als diese eingeteilt waren, bekamen wir ein Blattpapier mit Fragen über Salzburg. Mit einem Stadtplan liefen wir los, mit der blöden Aufgabe malwieder irgendwelche Punkte auf dem Plan abzulaufen! Es gab 17 „wundervolle“ Fragen zu beantworten=P! 3 der 6 Gruppen gingen zu Mc’ Donalds. Die meisten befragten irgendwelche Passanten auf der Straße. Die meisten waren ziemlich unfreundlich und gingen einfach weiter, ohne auch nur ein Wort mit uns zu wechseln! Wir haben viele Pferdekutschen gesehen und außerdem noch den Dom , das Schloss von Graf Dürnberg von Reitenau und das kleinste Salzburgs! Wir zählten die Treppenstufen von einem hohen Gebäude und kamen auf 199! Wir trafen uns in einem kleinen Park und manche holten sich ein Eis, als die Leiter dazu kamen, kam auch gleichzeitig Dominik Blocksiepen!

Hochseilgarten - 12.7.09

Hochseilgarten - 12.7.09

Als wir um 8:30 aufgestanden sind und um 9:00 gefrühstückt hatten, haben wir uns auf den Weg zum Klettergarten gemacht. Als wir dann mit zwei Kolonnen dort eintrafen, gab uns eine Frau uns unsere Kletterausrüstung. Danach erklärte uns ``Sonja`` die Sicherheitsvorkehrungen und wie die Ausrüstung zu benutzen ist. Nach dieser schweren Geburt ging es dann endlich los. Nun mussten wir nur noch eine Testrunde drehen, ob wir auch alles verstanden haben. Als wir eine Hängebrücke hoch geklettert sind, kamen auch schon die ersten Hindernisse, die wackelig und für die Kleinen schon etwas schwieriger waren. Es gab Seilrutschen, auch diverse und unterschiedlich schwere Hindernisse von Seilen bis Stämmen und anderen Sachen.

Fynn Jufi (12) sagte:“Ich fand den Klettergarten klasse, da es ein großes Angebot an Parcours gab. Ich persönlich fand die Europarutsche cool, da das Gefühl, waagerecht in mehreren Metern Höhe mit 70km/h 600 Meter weit durch die Luft zu fliegen, einfach unvergleichbar ist. Ich fand auch, dass durch den Ausflug das Teamwork und das Selbstvertrauen gestärkt wurden.´´

Tamira Pfadi (16) sagte:“Ich fand den Adrinalinstoß bei jedem weiteren Hindernis cool. Ich hatte überall meinen Spaß trotz Nervenzusammenbruchs an der Kletterwand. Anfangs war ich mir nicht sicher ob mich der Gurt hält aber Später wurde ich mir immer sicherer und ich fand es einfach hammergeil.``

Lucas Wö (9) sagte:“ Ich fand den Ausflug zum Klettergarten Super und ich fand es toll das es immer wieder neue Herausforderungen zu meistern gab. Besonders hat mir die Panoramerstreke gefallen mit der super langen Seilbrücke.

Prof (Sebastian) Pfadi (16) sagte:“Ich fand den Ausflug zum Klettergarten herrlich. Am Meisten hat mir die Europarutsche gefallen mit ihrer Kombination von Höhe, Geschwindigkeit und Aussicht. Ich fand die Anspruchsfollen obersten Aufgaben Lustig und ich fand die Leute vom Team im Hochseilgarten sehr nett.“

Sebastian Kesper Leiter (20) sagte:“Ich fand den Klettergarten zimlich gut für das Preis-Leistungs-Verhältnis. Ich fand das ganz viele Grüpplinge an ihre Grenzen gekommen sind/überwunden haben. Dass das Gemeinsame Erlebnis den Zusammenhalt in den einzelnen Gruppen verstärkt hat.“

Im Großen und Ganzen hat es uns allen großen Spaß gemacht.

Autoren: Yannic Schroeder & Pascal Tepper

Brauerei - 13.7.09

Brauerei - 13.7.09

Es fing alles wie ein ganz gewöhnlicher Tag an; wir frühstückten und packten unseren Tagesrucksack. Dann teilten wir uns auf. Eine Gruppe ist in die Schnitzerei gefahren und eine Gruppe in die Brauerei. Also fuhren wir in die Brauerei, nach Obertrum. Als erstes haben wir Duftproben durchgenommen. Zwischendurch hat uns die Führerin ein paar Sachen über die Gründung und das Bier, Trumer Pils erzählt. Zum Beispiel hat sie uns erzählt, dass es die privat Brauerei schon fast 70 Jahre gibt. Außerdem hat sie erzählt, dass das Trumer-Bier sehr „erfolgreich“ ist. In einem Raum, haben wir gesehen, wie die großen Gefäße gewaschen worden. Es kommen nämlich Wasserspritzer aus den Innenräumen und laufen durch das Gefäß. In den anderen großen Gefäßen wurde schon Bier gebraut! Als wir dann in einen schön, mit Couch eingerichteten Nebenraum kamen, hatten wir eine kleine Pause. Für die über 16 gab es Bier. Für die unter 16 aber gab es Cola, Fanta, Wasser und Säfte. Als wir diese Pause beendet hatten, ging es weiter, in den letzen Raum. Es ging in den Raum, wo sie das Bier in die Flaschen füllen. Dort erzählte sie uns noch etwas über die Brauerei. Zum krönenden Abschluss gingen wir in den Shop, trugen uns ins Gästebuch ein und der eine oder andere kaufte sich etwas.

Geschrieben von: Nera und Thea

Schnitzerei - 13.7.09

Schnitzerei - 13.7.09

Am Morgen sind wir zur Holzschnitzerei gefahren. Da haben wir ganz viele Figuren gesehen.

Danach sind wir wieder raus gegangen. Dann haben wir eine Drachenhöhle gefunden.

Und dann habe ich, Jaqueline vom Stamm Sugambrer, ein Loch gefunden. Dann sind wir auf den Spielplatz und später zum Zellhof zurück gegangen. Wir haben Postkarten geschrieben und dann sind wir schwimmen gegangen. Danach haben wir aufgeräumt und haben gegessen.

Von Jaqueline und Simon

 

Was in der Holzschnitzerei am besten war

Das Einhorn aus Holz. Jesus am Kreutz. Und das Nähzeug. Und die Pfeife aus Holz. Die Krippe.

Einen Stier. Einen Kerzenhalter. Einen Sternenhimmel.

Freundschaftsabzeichen (Pfadis) - 14.7.09

Freundschaftsabzeichen (Pfadis) - 14.7.09

Am Dienstag den 14.07.09 entschieden sich die Pfadfinder des Sugambrer Stammes dazu neue Freunde zu finden. Die gesammelte Gruppe erhielt einen Zettel auf dem Stand was getan werden musste um das sogenannte Freundschaftsabzeichen zu bekommen. Man musste einen Tag mit einer Anderen Pfadi gruppe eines anderen Stammes verbringen. Die Pfadfinder stufe bestehend aus Sebastian alias Prof. Patrick, Jonas, Christian, Pascal und mir (Tamira) verbrachten den Tag mir der Wiener Gruppe Edelweiß. Wir fuhren eine Runde mit dem Fahrrad um zwei Seen doch nicht jeder konnte mit der Geschwindigkeit der Anderen mithalten und so teilte sich die gruppe schon nach einigen Minuten in verschiedene Grüppchen. Der Abstand war nach einiger Zeit so groß das die Schnelleren in etwa 10 Minuten auf die Langsameren warten mussten welche von Problemen Geplagt waren. Zu Anfang verlor Christian die Kontrolle über sein Fahrrad und fiel zu Boden. Als er auf dem Boden Lag stellte sich heraus das er seinen sattel verloren hatte und sich ein Neues Fahrrad holen musste. Christian wurde von zwei etwas Älteren zurück zum Zellhof geleitet und der Rest der Truppe fuhr weiter bist zu dem Zeitpunkt an dem sich die Gruppe erneut geteilt hatte. Der Nächste Zwischenfall war der bei dem Ein Grüppling der anderen Gruppe ebenfalls seinen Sattel verlor. Die darauf folgende Zeit verlief Ereignis los und die Gesamte Truppe blieb geteilt. Nach einer weiteren Zeitspanne gab es weitere Unfälle. Zunächst fiel ich mit dem Fahrrad wie in einem James Bond Film zu Boden. Mein eigener Unfall kam dadurch zu Stande, weil sich in einer steilen Rechts kurwe, mein Hinterrad blockierte. Ich war nicht James Bond sondern Tamira schön Blöd. Kurz nach mir fiel ein Anderes Mädchen an derselben Stelle zu Boden wie ich doch sie tat sich nicht sonderlich Doll weh. In Mattsee entschieden sich die Verletzen dazu zurück zu kehren und der Rest fuhr den Rest der Runde weiter, Worauf sie dann kurz danach wieder zu dem Rest stießen.

Umweltabzeichen (Wös, Juffis, Rover) - 14.7.09

Umweltabzeichen (Wös, Juffis, Rover) - 14.7.09

Am Dienstag, den 14. Juli 2009, haben wir, bzw. die Wölflinge, die Jungpfadfinder und die Rover das Umweltabzeichen gemacht. Die Kinder aus den verschiedenen Stufen wurden in Gruppen von je drei bis sechs Personen eingeteilt. Jede Gruppe hatte drei Aufgaben rund um das Thema ,,Umwelt´´ zu lösen. Die erste Aufgabe bestand darin, auf einer dreistündigen Waldwanderung fünf beliebig, verschiedene Baumarten zu bestimmen und deren Blätter zu sammeln. Anschließend zurück auf dem Zeltplatz, erstellte jede Gruppe ein Plakat bezüglich der Umwelt. Das war die zweite Aufgabe. In der dritten Aufgabe sollten alle jeweiligen Gruppen Regeln zum Thema ,,Naturschutz´´ aufstellen. Jeder Grüppling, der sich an der Aktion beteiligte, erhielt das Umweltabzeichen.

Geländespiel - 15.7.09

Geländespiel - 15.7.09

Wir haben wie jeden Morgen Gefrühstückt, dann haben wir ein Geländespiel gestartet. Wir haben einen Gegenstand bekommen, und mussten einen bestimmten Leiter finden. Wenn wir diesen gefunden haben mussten wir eine Aufgaben oder eine Frage beantworten. Zum Schluss mussten alle Gruppen einen Schatz finden, und es war ein Eis. Anschließend waren wir noch im See. Am späten Abend gab es dann noch eine Nachtwanderung, ohne Taschenlampen! Dann gingen wir ins Bett.

Geschrieben von: Thea

Abbau / Bockerln - 16.7.09

Abbau / Bockerln - 16.7.09

Es fing an wie jeden Tag, mit Morgenrunde und Frühstück. Nach dem Frühstück bauten wir die Lagerbauten ab und fingen mit dem Sonnenseegel über dem noch von Frühstücks Sachen gedeckten Tisch ab. Danach wurden die Seile gelöst und die Stämme Richtung Holzlager gebracht. Kurzdarauf wurde die Jurte und die Feuerstelle abgebaut. Nach dem Mittagessen wurde uns versprochen dass wir abends noch eine Aktion (Bockerln) machen werden, weil der Abbau so gut geklappt hat. Um 6 Uhr sollte es losgehen. Bis dorthin wurde uns immer wieder erzählt wie „geil“ das werden wird. Als dann auch um 6 Uhr war kahmen auch schon die Helfer. Wir fuhren mit dem Auto ca. 10min hoch auf den einen Berg und wir haben uns schon riesig auf die Abfahrt gefreut. Plötzlich kam einer der Helfer an und das wir sagt abbrechen müssen. Alle warn genervt und wütend. Wir fuhren dann wieder zurück zum Zellhof und sind in den See gesprungen.

Rückfahrt - 18.7.09

Rückfahrt - 18.7.09

Heute geht es wieder auf die Reise, jedoch nicht in den Urlaub, sondern wieder nach Solingen zurück! Zwei – Wochen Aktion und Fun sind jetzt leider vorbei. Zusammen hatten wir sehr viel Spaß. Wir sind Heut schon um 6.30 aufgestanden, eine große Überwindung für unsere Morgenmuffel! Dann gab es erst einmal Frühstück, anschließend konnten wir uns fertig machen, sprich: Zähneputzen und waschen. Noch schnell die restlichen Sachen verstauen und dann ab zum Bus, dieser ließ allerdings auf sich warten, eigentlich kein Problem – jedoch schüttete es wie aus Eimern. Nur Glück, dass wir schon gestern die Zelte abgebaut hatten! Am Hauptbahnhof angekommen und schon der erste „Schock“ der Zug kommt eine Stunde später als geplant…
… Um 10.20 also saßen wir im Zug nach München! Von dort aus geht es nach Stuttgart, wenn wir dort angekommen, geht’s nach Köln und dann nach Solingen- Ohligs!!
Voraussichtlich werden wir um 19.19 Uhr ankommen, wenn die Deutsche Bahn keine Verspätung hat!

Leiterbericht

Das Sommerlager aus der Sicht einer Leiterin

Für mich hat das Lager am Donnerstag mit der Gepäckabgabe am Gruppenraum angefangen. Alle waren aufgeregt und gespannt was in den nächsten zwei Wochen alles auf sie warten würde. Voller Vorfreude haben wir uns dann am Freitag um sechs Uhr morgens am Gruppenraum getroffen und sind mit Auto, Transit und Anhänger auf die 750km lange Strecke gestartet. Auf der Fahrt blieb uns eigentlich nichts erspart, wir hatten viel Sonne, die man im unklimatisierten Transit unangenehm zu spüren bekam, viele Staus, Unfälle mit Verletzten am Straßenrand und Unwetter, aber gegen halb neun abends hatten wir dann doch noch unser Ziel erreicht. Für die erste Nacht hatten wir zum Glück ein Zimmer und wir konnten den restlichen Abend genießen.

Am Samstag kamen dann alle Teilnehmer mit dem Bus aus Salzburg gegen zehn Uhr morgens, völlig übermüdet, am Zellhof an. Die Zugfahrt war wohl für alle Beteiligten sehr anstrengend, da man nicht so toll auf den Sitzplätzen schlafen konnte und die Temperatur im Zug sehr niedrig war und die meisten gefroren haben.

Während der Zugfahrt haben die Kinder Gelegenheit gehabt ein Quiz über Österreich zumachen und ein Kreuzworträtsel zu lösen. Die Gewinner wurden am Sonntag mit einem Zellhof-Aufnäher gekürt. Den Samstag haben wir dann mit dem Aufbau der Zelte verbracht. Das Küchenzelt konnten wir erst am Sonntag aufbauen, da wir erst auf die fehlenden Teile warten mussten, die wir in der Hektik am Donnerstag am Gruppenraum vergessen hatten. Der ganze Tag war sonnig und wir konnten alles im Trockenen in die Zelte räumen. Unser Zeltplatz war sehr schön gelegen, direkt in der Nähe vom See, den Waschräumen und dem Shop. Der Platz war zwar etwas eng aber unsere Zelte haben drauf gepasst. Unser Lager bestand, nach einigem hin und her, aus einem Leiter-, einem Juffi-Mädel-, einem Juffi-Jungen-, einem Wö-Jungen-, einem Pfadi-Jungen- und einem Rover-/Wö-Mädel/Materialzelt. Auf unserem Platz war außerdem das Küchenzelt, eine Feuerjurte, die auch als Aufenthaltszelt diente, eine Willy-Zelt mit Gartenzwergen und ab Sonntag hatten wir auch ein großes Sonnensegel. Unter dem Segel waren selbstgebaute Tische und Bänke aus Stämmen und Bretternuntergebracht und an einer Seite gab es sogar eine Hochfeuerstelle. Im Laufe des Lagers wurde noch eine Wäscheaufhängkonstruktion aufgebaut um die Schwimmsachen trocknen zu können.

Den Sonntag haben wir mit Lagerbauten, Platz und See erkunden verbracht.

Am Montag hat uns dann das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Am Vormittag mussten wir wegen Dauerregens zuerst ein paar Staffelspiele und andere Klassiker, wie Pantomime und Montagsmaler im Trockenen mit den Kindern spielen, bevor wir dann endlich nach Mittag mit der Stadtrallye durch Mattsee starten konnten.

Die Kinder bekamen dafür, in Kleingruppen aufgeteilt, mehrere Zettel, auf denen der abzulaufende Weg mit Fotos beschrieben war, zusätzlich gab es noch einige allgemeine Fragen zum Ort und dessen Geschichte. Leider wurden die Kleingruppen von den Kindern selbstständig zu Großgruppen zusammengelegt, was das Auswerten des Spieles etwas schwieriger machte. Das Ende der Rallye war der Erlebnisspielplatz in Mattsee mit Kneipstelle und Erlebnispfad, dort haben wir dann den restlichen Nachmittag verbracht.

Am Abend durften dann alle bis zwölf Uhr wach bleiben, da wir unserem Geburtstagskind Thea schon mal ein Ständchen bringen und das Geschenk überreichen wollten.

Der Dienstag war dann voll und ganz für Theas Geburtstag reserviert. Vormittags waren wir im See schwimmen und am Nachmittag hat uns Thea alle auf ein Eis nach Mattsee eingeladen. Im Laufe des Tages haben wir noch heimlich einen Kuchen für Sie gebacken und verziert, den es dann noch abends am Lagerfeuer für alle gab.

Am Mittwoch haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt, die Juffis und Rover sind ins Salzbergwerk nach Hallein gefahren und der Rest hat den Tag auf dem Platz verbracht.

Das Lager wurde an diesem Tag aufgeräumt, im Küchenzelt wurden Schwartenbretter auf dem Boden verteilt, da die Erde doch durch den häufigen Regen stark matschig war und die Feuerstelle wurde erneuert. Am Abend war dann „Tag der offenen Töpfe“, dieses Ereignis findet jeden Mittwoch auf dem Zellhof statt. An solch einem Abend treffen sich alle Gruppen auf dem Dorfplatz und bringen ein typisches Gericht aus ihrer Region mit von dem dann alle mal probieren dürfen. Uns haben diese Abende viel Spaß gemacht und die Kinder haben so die anderen Gruppen auf dem Platz kennen gelernt.

Am Donnerstagmorgen sind die Juffis zusammen mit Marc, Sebastian, Shigo (Sabrinas Hund) und Thora auf ihren 3-Tages Hike gestartet. Die Pfadfinder und Wölflinge sind an diesem Tag ins Salzbergwerk gefahren. Die Führung durch die ehemaligen Stollen dauerte ca. anderthalb Stunden und man fuhr dabei mit einem Zug ins Werk hinein, rutschte über zwei Rutschen in die Tiefe und überquerte mit einem Boot einen unterirdischen See. Im Anschluss daran haben wir noch das Keltendorf, das direkt neben dem Salzbergwerk lag besichtigt. Allerdings hat den Pfadis dort am meisten der Spielplatz zugesagt. Auf dem Weg zurück zu den Autos wurden dann noch wertvolle Edelsteine geborgen.

Am Freitag hatten wir Stufentag, die Wölflinge sind an diesem Tag um den Grabensee gewandert und die Pfadfinder sind mit Susanne, Willy und mir nach München gefahren. In München war unser erstes Ziel der Olympiapark dort haben wir die Aussicht auf dem Turm über das Gelände genossen. Unser nächstes Ziel war der Englische Garten, genauer gesagt der Chinesische Turm im Park, unseren Transit haben für den restlichen Tag auf dem Parkplatz vom Hilton Hotel abgestellt. Am Chinesischen Turm haben wir ausgiebig Mittag gemacht und sind von dort zu Fuß in die Innenstadt gelaufen. Wie es dann der Zufall wollte haben wir einen früheren Pfadfinder aus Solingen getroffen der uns dann noch die nicht gesehenen Sehenswürdigkeiten gezeigt hat. Nach einem Besuch eines Biergartens, unter Kastanienbäumen - wie es sich gehört-, sind wir dann zurück zum Zellhof. An diesem Abend haben die Pfadfinder, voller Vorfreude auf ihre Leiterinnen, die Nacht durchgemacht.

In der Nacht von Freitag auf Samstag sind Conny, Jule und Jochen am Zellhof angekommen und haben uns bis Montagabend besucht. An diesem Vormittag haben wir uns mit der Juffi Stufe in Salzburg getroffen und haben von dort dann alle eine Stadtrallye durch die Innenstadt gemacht. Am Abend war unser Bergfest. Wir haben zusammen gegrillt und am Feuer Lieder gesungen, jedoch nicht besonders lange da alle müde von der ersten Woche waren.

Am Sonntag waren wir ab mittags im Hochseilpark in Seeham. Der Park war in drei unterschiedliche Schwierigkeitsstufen unterteilt und die Kinder wurden in verschieden Gruppen eingeteilt mit jeweils einem Erwachsenen. Nach einer kurzen Einführphase ging es dann hoch in die Seile, die zwischen riesigen Bäumen gespannt waren. Es gab viele verschiedene Aufgaben zu meistern, wie über wacklige Bretter und Seile zu balancieren, durch Röhren zu klettern oder sich auf Schlitten oder Skiern fortzubewegen.

Im Anschluss konnte man dann noch die Europarutsche ausprobieren, dabei flog man fast 600m, in Supermann-Position, über die Baumwipfel. Am Ende dieses Tages waren wir uns fast alle einig, dass das ein super Ausflug war.

Der Montagvormittag war für zwei verschiedene Ausflüge vorgesehen. Die eine Gruppe von uns hat in Mattsee eine Schnitzerei besucht und war anschließend noch mal auf dem Spielplatz, der Rest hat sich in Obertrum die dort ansässige Brauerei angeschaut. Nachmittags war dann Karten schreiben an alle Aktienkäufer angesagt und unser Topverkäufer Alessandro wurde mit einem Zellhof T-Shirt belohnt. Den restlichen Tag haben wir mit baden und sonnen verbracht.

Am Dienstag haben die Pfadfinder zusammen mit einer Wiener Pfadfindergruppe das Freundschaftsabzeichen vom Zellhof gemacht. Um dieses Abzeichen zu bekommen mussten verschiedene Aufgaben, alle vom Zellhof vorgegeben, erfüllt werden. Außer einer gemeinsamen Aktion mit einer anderen Gruppe, in diesem Fall eine Fahrradtour, sollten alle Gruppen auf dem Platz aufgezählt werden und verschieden Begriffe in mehrere Sprachen übersetzt werde. Außerdem haben wir einen Teamer vom Zellhof abends als Gast zum Essen gehabt. Alle anderen Kinder von unserem Stamm haben das Umweltabzeichen vom Zellhof gemacht. Auch hierfür mussten einige Aufgaben erfüllt werden. Nach einer kleinen Wanderung, während der wir verschieden Wasserproben genommen haben, wurden Testversuche mit PH-Streifen gemacht und in Kleingruppen verschieden Aufgaben zum Thema Umwelt- und Naturschutz erarbeitet.

Für den Mittwochvormittag haben wir uns ein Gelände-/Rollenspiel überlegt, die Kinder mussten, wieder mal in Kleingruppen aufgeteilt, über den Platz laufen und uns Leiter suchen, die verschiedene Charaktere spielten. Während des Spiels mussten dabei kleine Pfadfinderische Aufgaben gelöst und Gegenstände gegen andere eintauschen werden, am Ende gab es eine Schatzkarte, die schließlich zum Kiosk führte wo alle ein kleines Eis bekamen. Um ein wenig die Zeit zu überbrücken, liehen wir uns noch die Kanus aus und paddelten noch ein wenig über den angrenzenden See.

Und da wieder Mittwoch war, gab es wieder den „Tag der offenen Töpfe“ und für jeden etwas Neues zu probieren.

Am Abend haben wir noch eine Nachtwanderung angeboten auf der wir zum ersten Mal die Milchstrasse zu sehen bekamen.

Ja, und dann war es leider auch schon soweit und mit dem Donnerstag kam das Ende des Sommerlagers in Sicht, die Feuerjurte und das Sonnensegel wurden abgebaut und das Rover-/Materialzelt wurde eingepackt. Da es ein ziemlicher heißer Tag war haben wir den restlichen Tag mit Schwimmen und einer Wasserschlacht verbracht. Am Abend wollten wir dann zum letzten Ausflug auf dem Lager starten und mit den Kindern Bokerln fahren. Dabei sitzt man auf einer Art „Inliner“ mit Handbremse und fährt einen Berg hinunter, eine sehr spaßige Sache – nur leider hat das alles nicht geklappt. Wir hatten die Geräte schon in der Hand und waren zur Abfahrt bereit, als die Besitzerin der Strasse, auf der alles statt finden sollte, uns die Nutzung untersagt hat. Die Organisatoren dieser Aktion waren, ebenso wie wir, ziemlich sprachlos darüber, konnten uns aber auch leider keine alternative Strecke anbieten.

Das war eine ziemlich blöde Situation für uns alle und wir Leiterhaben uns auch sehr darüber geärgert, konnten aber leider nichts daran ändern.

Für Freitag haben wir uns dann noch spontan um einen alternativen Ausflug gekümmert und sind am Nachmittag an den Wolfgangsee zu Europas längster Sommerrodelbahn gefahren. Alle Teilnehmer konnten dort zwei Abfahrten auf einer oder zweier Schlitten machen und dabei die tolle Aussicht über den Wolfgangsee genießen.

Der Abbau an diesem Vormittag verlief sehr angenehm und alle haben, trotz der Hitze, super mitgemacht. Kleine Kommunikationsfehler wurden erst am Abend deutlich, wo es eigentlich zu den Duschen gehen sollte. Wir hatten die Kinder morgens gebeten einen Rucksack für die letzte Nacht und die Zugfahrt zu packen und uns eine Tasche mit allem zu geben was nicht mehr benötigt wurde, diese wurden dann direkt auf die Anhänger verteilt. Unter dem „Nötigsten“ haben leider nur die Wenigsten Waschzeug verstanden.

Für den letzten Abend hatten wir die große Lagerfeuerstelle vom Zellhof reserviert, dort haben wir gesungen und eine Reflexion mit den Kindern durchgeführt, in der ein durchweg positives Ergebnis heraus kam.

Die letzte Nacht haben wir im ehemaligen Saustall verbracht und habendadurch auch nur wenig von dem heftigen Unwetter mit bekommen, das in dieser Nacht über den Zellhof hinweg zog.

Der Samstagmorgen war, bis zur Abfahrt, ziemlich hektisch. Um halb neun sollte esmit dem Bus in Richtung Salzburg losgehen davor mussten noch Schlafsachen eingepackt, Schlafklamotten verstaut und Brote geschmiert werden. Als alle weg waren mussten wir Autofahrer erst mal das Chaos beseitigen, was uns zurück gelassen worden war. Um zehn Uhr hatten wir es dann auch endlich geschafft und konnten mit dem ersten Anhänger, in Richtung Solingen losfahren. Bei der Rückfahrt hatten wir wieder viel Stau und es regnete die meiste Zeit. Um zehn Uhr abends hatte ich es dann aber auch geschafft, alle Kinder aus meinem Auto waren zu Hause abgeliefert und der Anhänger stand bei uns auf dem Hof.

Am Sonntag war dann noch Gepäckausgabe an die Kinder und das Lager musste wieder eingeräumt werden. Dank der vielen helfenden Eltern und Grüpplinge hatten wir alles nach einer guten Stunde geschafft. Wir Leiter haben uns im Anschluss daran noch zu einer Reflexion getroffen und haben das Lager Revue passieren lassen.

Lageranekdoten

Und was war sonst noch so im Lager?

Es gab auf dem Zellhof eine ziemlich starke Mückenplage, wodurch viele der Kinder ziemlich zerstochen wurden. Wir haben zwar viele Mittel in der Apotheke gekauft aber nichts hat wirklich geholfen.

Sabrinas Hund Shigo war eine riesige Attraktion für die Kinder, es gab lange Wartelisten für das Gassi führen.

Unsere Pflasterbestände mussten mehrmals aufgefüllt werden, da es täglich zu neuen Schnittverletzungen kam, wobei das Schnitzen nicht mal die häufigste Verursachung dafür war.

Ich war beim Kochen wirklich erstaunt was manche Kinder alles nicht mögen.
Dass Zwiebeln, Tomaten und Champions nicht immer Begeisterung auslösen weiß ich ja, aber selbst Paprika, Speck und Käse wurden teilweise verweigert.

Wir mussten für morgens eine Nutella-Ration pro Kopf festlegen, da viele Kindern sonst gar nichts anderes mehr gegessen haben.

Der Bauer nebenan hatte außer kleinen Kälbern auch kleine Kätzchen, die dann an den letzten zwei Tagen zu viele Diskussionen führten. Es gab mehrere Kinder die versucht haben uns zu überzeugen, dass ihre Eltern überhaupt nichts dagegen haben, wenn sie die Kätzchen mit bringen würden.

Viele Kinder haben uns Leiter verdächtigt, dass wir regelmäßig die Abspannseile mit den Heringen versetzen, wenn sie zum x-ten mal über das gleiche Seil gestolpert sind.

Dank des Programms gab es Abends nie lange Diskussionen über Schlafenszeiten, oft wurden wir gefragt ob man jetzt schlafen gehen dürfte.

Es gab im Lager einen Koch- und Spülplan in dem jeder Teilnehmer am Ende des Lagers mindestens vier Striche haben musste. An manchen Abenden haben sich die Kinder schon für den nächsten Tag zu Diensten vormerken lassen, ein sehr zu empfehlendes System. Das mit dem Spülen hat zwar nicht immer ganz so geklappt, waren die Tassen zuerst nur mit Saft verklebt kamen sie nach dem Spülen mit Erdresten zurück, aber das wurde nach und nach auch immer besser.

Kinder-/Leiteranekdoten

Ein paar Situationen wo wir Leiter nur den Kopf schütteln konnten, sprachlos waren oder uns einfach nur wundern mussten…

… spielten wir mal wieder Werwolf, bei dem es darum geht, dass ca. 3 Werwölfe bei einem Kartenspiel 10 Dorfbewohner umbringen müssen. Oberste Aufgabe der Werwölfe ist es nicht erwischt zu werden und geheim zu bleiben. Doch Mats in seinen Allmachts-Phantasien, tönt von vorne herein „Ich bin ein Werwolf und bringe euch alle um!“. Das Unfassbare passierte, Mats kam damit sogar durch und die Werwölfe gewannen und Sebastian hatte vor Lachen die Tränen in den Augen stehen.

… auf der Rücktour erwähnt der Schaffner beiläufig „Hier stinkt es!“ Okay, wo er recht hat... Aber immerhin hatten wir bezahlt im Gegensatz zu dem gut riechenden Mitfahrer der ein paar Sitze weiter saß.

… ebenso auf der gleichen Tour fragt Alessandro nach ca. 8 Stunden Zugfahrt ganz erstaunt „Wo ist denn Nicole?“. Diese saß wie bei der Hinfahrt auch schon hinter dem Lenkrad des Autos samt Anhänger.

… bei der Wanderung der Jungpfadfinder war der Kandidat für erste Ermüdungserscheinungen laut Leitungsteam eigentlich Alessandro. Da Alessandro eigentlich keine Leckerei auslässt überlegten wir Leiter die Mitwandernden durch einen Besuch bei Mc Donalds zu beflügeln. Nach der 16km-Wanderung, am Tagesziel angekommen, samt ca. 11kg Gepäck auf dem Rücken und ca. 6km vor Salzburg tönte Alessandro nur total empört „Was wollt ihr eigentlich, wir wandern durch bis Salzburg!“

… apropos Salzburg, Jonas war bis zum Schluss des Sommerlagers davon überzeugt, dass wir eine Stadtrallye durch Wien gemacht haben, doch leider waren die anderen 29 Teilnehmer und unsere Gäste alle auf Stadtrallye in Salzburg.

… und wie brachten unsere Grüpplinge die Teamer (ehrenamtliche Helfer auf dem Zeltplatz) um den Verstand? …in dem sie Esspapier für 2€ regelmäßig kauften wobei ein einzelnes Blatt nur 2 Cent kostet. Der Vorteil war, dass alle ausländischen Teamer nach den 2 Wochen perfekt bis 100 zählen konnten.

… man selbst bringt aber auch schon mal einen kleinen Bock. Bei unserer Wanderung der Jungpfadfinderstufe machten wir eine Mittagspause direkt bei einer öffentlichen Toilette. Während ich meine Tätigkeit am stillen Örtchen erledigt hatte und Alessandro vor dem Pissoir stand, kam ein Junge im Alter unserer Grüpplinge ebenfalls in den Raum und stellte sich neben Alessandro. Natürlich immer einen lockeren Spruch in so einer Situation parat erklärte ich Alessandro „Fynn hat so einen kleinen, der muss sehr nah ans Pissoir damit er trifft!“. Komischerweise schaute mich Alessandro ein wenig verstört an, was sonst eigentlich nicht seine Art ist. Leider bin ich davon ausgegangen, dass es einen leuchtend grünen Pullover, so wie Fynn ihn an diesem Tag an hatte, in dem Ort nur einmal gibt. Als Alessandro mit dem Jungen raus kam und Alessandro dann doch ein Grinsen im Gesicht stehen hatte, sah ich, dass dieser Junge in Grün leider nicht Fynn, sondern Junge aus dem Ort war der mit seinen Kumpels nur ein wenig dort spielte.

…nachdem sich die Mädels der Jungpfadfinderstufe im Schlafsack darüber austauschten, wie sie sich das „erste Mal“ vorstellen und wir sie darauf hinwiesen, dass sie doch bitte mal schlafen sollten, mussten wir Leiter noch mal zum Jungenzelt um dort für Ruhe zu sorgen, da es mal wieder um banale Streitereien ging. Nach kurzer Aufklärung wie kindisch die Jungs sich dort gerade benahmen, erklärten wir ihnen was für „reife“ Gespräche gerade bei den Mädchen liefen und Mats ganz selbstbewusst „Und was sagt Elli, wie war ich?“

… Pascal mit einem lädiertem linken Bein, Schnittwunde und Verband an der linken Hand und nach einem versehentlichen Griff eines Mitgrüpplings in sein linkes Auge „Meine linke Seite ist total kaputt“.

… Susanne als viert älteste während eines Brands in unserem Aufenthaltzelts und im Angesicht zweier mit Wassereimern wild hin und her laufenden Leitern meinte: „Ich geh mal Duschen!“

…nachdem wir Leiter vom Team ein Lob erhalten hatten, wie freundlich unsere Kinder doch am Shop sind, wie mühevoll sie sich mit den ausländischen Teamern auf englisch unterhalten und wie gut und selbstständig sie den Müll sortieren, erklärte ich diesen nur, dass unsere Kinder vermutlich auf der Höhe des Holzstoßes auf dem Weg von unserem Zeltplatz rauf zu ihnen einen Schalter in sich umlegen oder gerade nicht die Rede von unseren Kindern sei.